Öko-Schlaraffenland ist abgebrannt

Das ist die Schlagzeile in den Wirtschaft-News des Focus (Ausgabe 45/2014).

Christian Herz und der Kasseler Steuerprüfer Werner Daldorf sitzen im Anlegerbeirat des Bundesverbands Windenergie. Von der Verbandsspitze argwöhnisch beäugt, begannen sie vor Jahren, aus ganz Deutschland Material über Tricks, Fallen und falsche Versprechungen in der Windkraftbranche zu sammeln. Der Bundesverband Windenergie besitzt inzwischen zu diesem Thema den mit Abstand größten Datenschatz in Deutschland. Und danach erweisen sich viele der rund 24.000 Windräder als Kapitalvernichter – trotz massiver Subventionen.

Das Öko-Schlaraffenland, in dem Windräder als narrensichere Anlage galten, ist abgebrannt. Werner Daldorf untersuchte über den Zeitraum von zehn Jahren 1400 Jahresabschlüsse von 192 Windparks in Deutschland.

Sein ernüchterndes Fazit: 37 Prozent der Windparks verbrannten das Geld ihrer Anleger: „Die Darlehenstilgung war höher als die erwirtschafteten Mittel.“ Nur 35 Prozent der Windunternehmen schütteten zwei oder mehr Prozent Rendite an ihre Anleger aus.

Von den Windparks mit Fondsstruktur lieWindkraft verbrennt Geldgen sogar zwei Drittel im Defizit oder decken gerade die laufenden Kosten, so Daldorf.

Sein Kollege Christian Herz wertete die Bilanzen und Satzungen von 1400 Windkraftfonds aus. Ergebnis: „Zwei Drittel liegen weit unter der Ertragsprognose.“In ebenso vielen Fällen seien die Mitbestimmungsrechte der Investoren „auf ein Minimum reduziert“.

Schlaraffenland ist abgebrannt: focus.de

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Kurze Zusammenfassung: vernunftkraft.de

Windflut Elpe