Pressemitteilung der Stadt Olsberg vom 06.11.2014

„Für eine Fortsetzung der städtischen Planungen zu einer Windkraft-Nutzung stehen die Ampeln zudem auf „Grün“: Die Artenschutzanalysen der Projektentwickler für die fünf vorgeschlagenen Windvorrangzonen sind entweder abgeschlossen oder kurz vor dem Abschluss. Fazit: Aus artenschutzrechtlicher Sicht wären alle bisher benannten Zonen vom Grundsatz her geeignet. Auch die Untere Landschaftsbehörde hat eine erste, vorläufige Stellungnahme abgegeben. Danach werden die Gebiete Antfeld, Westenhelle/Scheltenberg und Mannstein positiv bis überwiegend positiv eingeschätzt, die Flächen Heidkopf-Süd und Ochsenkreuz werden eher kritisch gesehen. Allerdings: Die Landschaftsbehörde unterstreicht auch, dass es eine verbindliche Stellungnahme erst im Rahmen des formalen Flächennutzungsplanverfahrens geben kann.“

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Zur Information:

Die geplanten 14 Industriewindkraftanlagen in Elpe (Gebiet 5C) umfassen die Gebiete  Mannstein 1, Mannstein 2 und Mannstein 3 (eines dieser Gebiete ist nach wie vor der Braberg). In Planung ist jetzt ein riesiges Industriegebiet, in exponierter Lage über 500 m Höhe, mitten in dem Ökosystem Wald. Insgesamt 250 ha Waldfläche sind davon betroffen ohne die geplanten Zuwegungen. Das sind umgerechnet 2.500.000 qm oder anders gesagt 4.000 Hausgrundstücke.

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: DIE NATUR.“ (Reinhold Messner)


Windflut Elpe