Zerlegen „GRÜNE“ Politiker Naturschutzverbände?

So wie es aktuell aussieht, zerlegen sich die Naturschutzverbände BUND sowie NABU beim Thema Windenergie gerade selber. Der Konflikt zwischen „Windkraft“ und „Naturschutz“ hat die Verbände tief erschüttert. So ist die allgemeine Außensicht der Probleme. Die Innensicht kann man erahnen wenn man die rührende Rücktrittserklärung des BUND Landesvorsitzenden Harry Neumann aus Rheinland Pfalz liest.

Dieses Naturschutz Dilemma ist in jenen Bundesländern besonders ausgeprägt, in denen die GRÜNEN regieren oder die GRÜNEN eine dominante Regierungsbeteiligung ausüben. Eine Pressemitteilung aus 2012 „Katastrophe für die Landschaft“ hatte hierzu schon eine eindeutige Position: „Dass gerade eine Landesregierung mit Beteiligung der Grünen so wenig Rücksicht auf Natur und Landschaft nimmt, haben sie (Anm.: die Verbände) sich nicht vorstellen können.“

Die uns durch unsere Satzung auferlegte „Unabhängigkeit“ sehe ich als nicht gegeben an, wenn z.B. Landesvorstandsmitglieder auch Amts- und Funktionsträger von Parteien oder Industrie- und Lobbyverbänden sind. Eine kritische Auseinandersetzung hierzu hätte m.E. schon viel früher geführt werden müssen, um auch nach außen hin unsere Unabhängigkeit zu untermauern. Leider hat sich der Eindruck, dass der BUND zum „Umweltbüro“ einer Partei oder eines
Lobbyistenverbandes geworden ist, in den letzten Monaten für mich und viele andere BUND Mitglieder noch verstärkt.

… hier die Rücktrittserklärung als PDF

Liebe Elper,
bitte sagen Sie dem GRÜNEN Minister Remmel mal ganz persönlich,
was Sie von Industriewindkraftanlagen in unserer Heimat halten:

… hier die Kontaktdaten


Windflut Elpe