FDP Besuch bei Windflut in Olsberg Elpe

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bürgerinitiative Windflut Elpe in Olsberg im Sauerland, wehrt sich seit Jahren gegen die drohende Zerstörung ihrer Umgebung durch Windräder. Der FDP Kandidat Dr. Jobst H. Köhne fand Zeit zum Gespräch und besuchte die Bürgerinitiative in Elpe. Während des zweistündigen intensiven Gedankenaustausches berichteten die aktiven Bürgerinnen und Bürger über ihre Aktionen. Zahlreiche Einsprüche (50.000) haben die Bürger aus dem Stadtgebiet Olsberg gemacht und in öffentlichen Stellungnahmen abgegeben. Durch die große Spendenbereitschaft vieler Bürger konnten juristische Gutachten z.B. zum Artenschutz in Auftrag gegeben werden. Viele seltene Vögel, die im Sauerland heimisch sind, werden durch Windräder bedroht und können eine Planung zu Fall bringen. Dazu gehören Milane und Uhus. Auch Schwarzstörche sind vielfach beobachtet worden. So sind die Menschen im wohlverstandenen Interesse, ihren eigenen Lebensraum zu bewahren, zu Experten für die bedrohte Tierwelt geworden. Köhne berichtete über seine Erfahrungen beim Mescheder Planungsverfahren, dem die FDP ablehnend gegenüber steht. Er sagte ihnen die volle Unterstützung zu und betonte, dass beide Totschlagargumente, die seitens der Windkraftlobby ins Feld geführt werden, unzutreffend sind: weder bilden Windräder einen Ersatz für konventionelle Kraftwerke (Kohle, Gas, Öl, Kernkraft) noch ist es so, dass Windräder den CO2-Ausstoß in Europa verkleinern. Warum also das Sauerland verschandeln, wenn ausschließlich finanzieller Nutzen für Projektierer und Verpächter entsteht, der auf Kosten der Stromverbraucher geht?

Das Foto, aufgenommen in Elpe, zeigt von links Rita Burmann, Peter Vorsmann, Hildegunde Schmidt, Ingrid Völcker (FDP Meschede), Dr. Köhne, Didi Burmann und Martina Kleine-Vorsmann.

Schöne Grüße Ihr
Dr. Jobst H. Köhne
FDP Vorsitzender Meschede
Walburgastrasse 29
59872 Meschede

 


Windflut Elpe